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Fakten über Weihnachten - schon gewusst? |
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An Lichtmess wurde der Jahresbedarf an Kerzen für die Kirchen geweiht, die Leute brachten auch Kerzen für den häuslichen Gebrauch zur Segnung, diese gesegneten Kerzen sollten vor allem in der dunklen Jahreszeit das Gebetbuch beleuchten, oder als schwarze Wetterkerzen Unwetter abwehren. Heute wird das früher bedeutende Fest nur noch selten wie früher mit einer Lichterprozession gefeiert. Lichtmess war bis 1912 auch ein offizieller Feiertag, nach diesem Tag begann die Arbeit der Bauern nach der Winterpause wieder. Als "Schlenkeltag" war Lichtmess ein wichtiger Termin für Dienstboten: an Lichtmess wurde oft der Dienstherr gewechselt.
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Es sind nur noch
Tage bis Heiligabend - dann ist Weihnachten!
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Autor |
Nachricht |
Poet superwichtiger-Rentier-Lenk-Wichtel
Datum der Anmeldung: 07.12.2010 Beiträge: 248
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Geschrieben am: 22.05.2011, 01:04 Titel: "Mach' den Kindern eine Weihnachts-Freude"
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"Mach' den Kindern eine Weihnachts-Freude"
(Karl von Holtei)
"Mach' den Kindern eine Weihnachts-Freude,
Weil ich doch die Lust nicht haben kann,
Weil ich schwer darnieder lieg' und leide,
Geh' und kaufe Spielwerk, lieber Mann!"
Und ich ging und kaufte Städt' und Heere,
Kaufte Lichter und den Weihnachts-Baum,
Daß ich unsern Kindern froh bescheere -
Doch der Kranken war es wie ein Traum.
Trübe lächelnd sah sie auf die Gaben,
Freute nicht an ihrer Tochter Lust,
Freute sich nicht an der Lust des Knaben,
Denn sie trug den Tod schon in der Brust.
Blickte lächelnd zwar, doch matt, geduldig,
Auf den lauten Jubel um sie her,
Blieb wie immer lieblich, denn unschuldig
War ihr Herz auch krank, nicht liebeleer.
Und der Baum mit Lichtern ausgeschmücket,
Grün und frisch von duft'gem Tannenreis,
Blieb, weil er die Kinder so beglücket,
Tag für Tag nun in dem kleinen Kreis'.
Tag für Tag entfielen seinen Zweigen
Trock'ne Nadeln - ach! und Tag für Tag
Sah ihr Leben ich zum Grab sich neigen,
Wie auch leise Hoffnung tröstend sprach.
Als nun endlich ihre Pulse stockten,
Als des kalten Todes ernste Hand
Ihrem theuren Haupt, dem braungelockten,
Einen Kranz von weißen Rosen wand; -
Da erblickt' ich durch die heißen Zähren
Wieder jenen düstern Weihnachts-Baum,
Sah die Zweige, die vom Laube leeren,
Und bezwang den wilden Jammer kaum.
Abgefallen jeder Hoffnung Zeichen,
Alles Grün von meinem Lebensbaum,
Wird mein Schicksal Deinem Schicksal gleichen,
Oeder Stamm im öden Lebensraum.
Ja, Weihnachten! - Weinend will ich achten
Jenes Tages stete Wiederkehr,
Wo dem Knaben Knabenfreuden lachten,
Ach, dem Manne lachen sie nicht mehr! |
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